Anpassung an veränderte
Wettbewerbsbedingungen, strategische Neuausrichtung, Restrukturierung oder
anderweitig bedingte Change-Prozesse im Dienste der Zukunftsfähigkeit von
Unternehmen führen nur dann zum Erfolg, wenn sie bewusst an der
gewachsenen Kultur ansetzen. Voraussetzung für eine zielführende Identitätsgestaltung
ist eine profunde Kenntnis bzw. Analyse der Unternehmenskultur. Es sind die
handlungsleitenden Werte einer Organisation, die ihre Kultur bestimmen. In
ihnen kulminiert der besondere "Geist des Hauses".
Kulturbewusstes Change Management heißt daher in erster Linie
Wertemanagement im Sinne einer kritischen Analyse, Reflexion und
gegebenenfalls Modifikation oder Erweiterung der firmeneigenen
Wertorientierungen zur Unterstützung von Langfriststrategien (Vision). Identifikation, Wir-Gefühl
und Loyalität gegenüber dem eigenen Unternehmen – zentrale
Erfolgsfaktoren gelingenden Wandels – entstehen nur auf der Basis
geteilter Werthaltungen. Vor allem in diversifizierten Strukturen oder
multinational zusammengesetzten Teams entstehen kostenträchtige
Kommunikations- und Interaktionsprobleme, die sich aus unterschiedlichen
Wertvorstellungen oder aus einem Mangel an verbindlichen sozialen und
ethischen Verhaltensstandards ergeben.
Was Wertemanagement
leistet
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