Corporate Code of ConductCorporate Code of Conduct (CCoC) – ein Beratungskonzept der Bickmann & Collegen Unternehmensberatung Neue
Herausforderungen Die
Anforderungen an Unternehmen aller Branchen und Größen unterliegen einem
tiefgreifenden Wandel und die unternehmerischen Herausforderungen sind während
der letzten Jahre kontinuierlich größer geworden. Um diese
Herausforderungen effektiv zu meistern, wird die Ressource „Mensch“
immer wichtiger – werden soziale, kooperative und kommunikative
Kompetenzen zu zentralen Erfolgsfaktoren. Desgleichen die normative
Grundlage aller Zusammenarbeit, die im Begriff der
„Unternehmenskultur“ zum Ausdruck kommt, d.h. die gelebten Werte und
Orientierungen, die das Handeln und Verhalten von Menschen in
Organisationen meist implizit und unbewusst steuern. Ein zentrales
Instrument zur Etablierung von gewollten gemeinsamen Verhaltensstandards
in Organisationen ist die Entwicklung und Implementierung eines eigenen
„Code of Conduct“ (Verhaltenskodex). Entscheidend für dessen Erfolg
sind im Anschluss der Formulierung Maßnahmen, Instrumente und Prozesse,
die für eine kontinuierliche Umsetzung und Einhaltung der Inhalte des
Code of Conduct sorgen bis hin zur Etablierung von Controlling-Maßnahmen. Die Ursachen der stetig steigenden
unternehmerischen Herausforderung sind vielfältig, doch an erster Stelle
steht sicherlich die Internationalisierung der Märkte mittels neuer
I&K-Technologien. In der Folge entstehen: ·
Strukturwandel, ·
Virtualisierung, ·
e-business, ·
vernetztes Arbeiten, ·
steigende Anforderungen an Mobilität, Flexibilität,
Kreativität und Innovationskraft der Unternehmensangehörigen, ·
steigende Anforderungen an die Geschwindigkeit und Effizienz
von Prozessen, ·
steigende Anforderungen an die Fähigkeit zur Vermehrung und
Bewahrung von Wissen um nur einige Faktoren zu nennen. Hinzu kommt eine immer kritischere Öffentlichkeit respektive Konsumenten, Anleger und Analysten, die den Außendruck auf Unternehmen verstärken.
Erfolg braucht klare Orientierung Oftmals
wirken bestehende Werte und Orientierungen, die das Handeln und Verhalten
von Menschen in Organisationen meist implizit und unbewusst steuern,
kontraproduktiv und blockieren die effiziente Verfolgung der eigentlich
angestrebten Unternehmensziele. Was fehlt, ist zum einen eine Klärung und
Kommunikation dessen, was die Unternehmensleitung von ihren Mitarbeitern
und Führungskräften auf der täglichen Handlungs- und Verhaltensebene
erwartet – zum anderen ein gemeinsamer Handlungs- und
Orientierungsrahmen, mit dem sich alle identifizieren können und der für
alle verbindlich gemacht wird. Die
Folge des Mangels an gewollten gemeinsamen Werten und Verhaltensstandards,
insbesondere in diversifizierten, international vernetzten Strukturen, sind
vielfach: ·
Reibungsverluste in der täglichen
Zusammenarbeit zwischen Abteilungen, Partnerunternehmen sowie in
(multinationalen) Projektteams; ·
mangelnde Verständigung und
gegenseitiges Verstehen(-wollen) als Basis effizienter Kommunikation; ·
unüberbrückte
interkulturelle Differenzen, die die internationalen Kooperationen
erschweren oder gar blockieren; ·
fehlende Bereitschaft zur
Teilung von Wissen mit anderen; ·
Überforderung von Führungskräften; ·
illoyales Verhalten gegenüber
dem Unternehmen bis hin zu wirtschaftskriminellen Delikten wie
Diebstahl, Betrug, Unterschlagung, Spionage, Annahme von Bestechungsgeldern
oder aktiver Beteiligung an Korruption. Letzteres
gewinnt gerade im internationalen Wirtschaftsgeschehen zunehmend an
Bedeutung. Abgesehen von den finanziellen Schäden sollte man den oft
nachhaltig wirksamen Image-Verlust, der Unternehmen daraus erwächst,
nicht unterschätzen: Die Öffentlichkeit, Kunden, Konsumenten, aber auch
Anleger reagieren zunehmend sensibel auf Skandale dieser oder anderer
ethisch relevanter Art. Nicht
von ungefähr fordert der deutsche Gesetzgeber mit KonTraG ein umfassendes
Risikomanagementsystem, das auch Risiken aus ethischem und
menschlichem Fehlverhalten berücksichtigt. Aber auch Investoren verlangen
von Unternehmen verstärkt mehr als Notfallpläne für Krisen-PR – sie
erwarten ein überzeugendes Konzept, das ethische Grundüberzeugungen
nicht nur auf dem Papier zum leitenden Paradigma erhebt, sondern in
Handlungs- und Produktionsanweisungen übersetzt und lebbar macht. Corporate Code of Conduct: Verständigung
auf eine gemeinsame Basis Die
primäre Aufgabe eines solchen Kodex besteht darin, Maßstäbe gewünschten
und gebotenen Verhaltens im jeweiligen Unternehmen vorzugeben und damit
einen für alle Unternehmensangehörigen verbindlichen Handlungs- und
Orientierungsrahmen zu schaffen. Er dient dazu, ·
Erwartungen der Geschäftsleitung
unmissverständlich zu kommunizieren; ·
Grauzonen z.B. im
Grenzbereich zu illegalem Handeln zu beseitigen; ·
Unrechtsbewusstsein und die
Sensibilität für ethisch relevante Fragen zu schärfen; ·
sich auf gemeinsame leitende
Werte und ethische Prinzipien zu verständigen; ·
deutlich zu machen, wofür
das Unternehmen stehen will und wofür nicht, um dadurch intern wie extern
die eigene Identität, Vertrauens- und Glaubwürdigkeit zu stärken; ·
Unternehmenskultur bewusst
und proaktiv zu gestalten; ·
einen Maßstab zur Prüfung
des eigenen Anspruchs und zur Leistungsbewertung aufzustellen. Als
solcher kann ein Corporate Code of Conduct zum Beispiel folgende Inhalte
umfassen: ·
Bekenntnis zu bestimmten
Werten (corporate values) sowie ethischen und zwischenmenschlichen
Prinzipien; ·
Verhältnis bzw.
Verantwortung gegenüber den verschiedenen stakeholdern der Organisation; ·
Leitlinien für den Umgang
miteinander – intern wie extern; ·
Führungsgrundsätze; ·
Leitlinien für den Umgang
mit unternehmens- und branchenspezifischen (ethisch relevanten) Fragen,
z.B. „Grundsätze integeren Verhaltens“. Der
Corporate Code of Conduct muss zum „living document“ werden Die
langjährigen Erfahrungen US-amerikanischer Unternehmen, in wachsendem Maße
aber auch europäischer Unternehmen mit solchen Kodizes zeigen durch die
Bank: die Entwicklung eines Code of Conduct ist ein wesentlicher Baustein
für die Gestaltung einer erfolgsfördernden, gesunden und integeren
Unternehmenskultur, einer sinn- und motivationsstiftenden
Unternehmensidentität sowie einer nachhaltig guten
Unternehmensreputation nach innen und außen. Damit
der Code of Conduct diese positive Wirkung voll entfalten kann, ist jedoch
ein umfassender Implementierungsprozess erforderlich, der sicherstellt,
dass die formulierten Orientierungen Eingang in das tägliche Handeln
finden und fester Bestandteil der gelebten Unternehmenskultur werden. Besonders
in und unmittelbar nach der Einführungsphase muss deutlich werden, dass
die Inhalte des Code of Conduct auch tatsächlich Entscheidungen und
Verhaltensweisen beeinflussen und als Maßstab der Erfolgs- und
Leistungsbewertung insbesondere von Führungskräften fungieren. Wo
diese Verbindlichkeit nicht glaubwürdig wird, kann den Code of Conduct
leicht das gleiche Schicksal ereilen wie so manche Imagebroschüre oder so
manches Mission-Statement: „gelesen, gelacht, gelocht“.
Bei
der Formulierung und Kommunikation eines auch ethisch-relevanten Anspruchs
wie im Falle eines Code of Conduct kann sich diese Reaktion aber als fatal
erweisen. Denn im nächsten Schritt entsteht nicht nur intern schnell der
Verdacht, das Unternehmen habe sich damit lediglich ein elaboriertes
„Feigenblatt“ zugelegt. Entscheidend
für den Erfolg eines solchen Projektes und für die Entfaltung des
beschriebenen Nutzens für Organisationen, sind daher Maßnahmen,
Instrumente und Prozesse, die für eine kontinuierliche Umsetzung und
Einhaltung der Inhalte des Code of Conduct sorgen bis hin zur Etablierung
von Controlling-Maßnahmen, die in regelmäßigen Abständen den
Umsetzungserfolg evaluieren.
Unser
Beratungsangebot Die
Bickmann & Collegen Unternehmensberatung ist seit über 15 Jahren auf
die Gestaltung von Unternehmensidentität und Unternehmenskultur
spezialisiert und befasst sich seit Beginn der wirtschaftsethischen
Debatte in Europa mit praktischer Unternehmensethik und Wertemanagement.
Auf Basis dieser Erfahrungen haben wir das Beratungsangebot „Corporate
Code of Conduct“ entwickelt, das einen Teilbereich unseres
Gesamtangebots „Corporate Ethics“ als in sich abgeschlossenes Modul
anbietet und die nachfolgend aufgeführten Schritte umfasst. Diese Schritte haben exemplarischen Charakter. So KÖNNTE man vorgehen. Entscheidend für dieses wie für alle unsere Beratungsangebote ist unser Anspruch, Unternehmen dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Daher legen wir großen Wert darauf, Konzepte und das konkrete Projektdesign nur nach Durchführung einer „Fact Finding“-Phase und in enger Kooperation mit unseren Kunden zu erarbeiten.
Abb.2: Der Prozess der Entwicklung
und Implementierung eines CCoC
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Für weitere Fragen zum Thema Corporate Code of Conduct steht Ihnen Weiteres zu diesem Thema:
Unser Beratungsprodukt Werte-
und Integritätsmanagement mittels EFQM
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