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Integritätsmanagement

Integritätsmanagement auf Basis von BKMS®

Korruption, Betrug und Untreue sind nur einige Beispiele für aktuelle Auswüchse einer dunklen Seite unserer derzeitigen Wirtschaftskultur. Abgesehen vom kulturellen Gesamtschaden entstehen für die betroffenen Organisationen enorme bilanzielle Verluste und kaum bezifferbare Image-Schäden. Fehlendes Unrechtsbewusstein, die zunehmende Normalität beispielsweise der Annahme kleiner Gefälligkeiten, die stillschweigende Akzeptanz der Umgebung sowie sogenanntes branchenübliches Geschäftsgebaren sind oft der Beginn eines Vorganges, der mit massivem Gesetzesbruch endet.

Bestehende Risikomanagementsysteme berücksichtigen nicht die Risiken aus ethischem und menschlichem Fehlverhalten. Mit der Zielsetzung, diesen bisher schwer erfassbaren Risiken mit Nachhaltigkeit und Entschlossenheit zu begegnen, hat unser Kooperationspartner Business Keeper AG das Business Keeper Monitoring System (BKMS®) entwickelt. BKMS® ist das zentrale Element eines umfassenden und auf nachhaltige Wirkung angelegten Integritätsmanagements.

Um eventuell fehlende Voraussetzungen für die Implementierung von BKMS®  zu schaffen sowie zur Gestaltung einer präventiv wirkenden wertebasierten und integeren Organisationskultur, kooperiert die Business Keeper AG mit der Bickmann & Collegen Unternehmensberatung.

 

Business Keeper Monitoring System (BKMS®)

Das Business Keeper Monitoring System BKMS® leistet den wesentlichen Beitrag zur Gestaltung und Bewahrung einer wertebasierten, integeren Unternehmenskultur als Ausdruck bzw. Voraus­setzung von Business Excellence und für Good Corporate Governance.

Integritätsmanagement auf Basis von BKMS® dient folgenden Aspekten einer guten und verantwortlichen Unternehmensführung:

  1. Einem umfassenden Risikomanagement, das Risiken aus ethischem und menschlichem Fehlverhalten berücksichtigt (Illoyalität, regelabweichendes und unethisches Verhalten, wirtschaftskriminelle Aktivitäten);
  1. Der nachhaltigen Prävention von Wirtschaftskriminalität durch Sensibilisierung sowie Klärung, Kommunikation und Umsetzung gewollten ethischen Verhaltens im Unternehmen;
  1. Dem Schutz sowie der Wahrung der persönlichen, moralischen Integrität der Unternehmensangehörigen;
  1. Der Entwicklung einer guten Unternehmensreputation auf der Grundlage einer konsistenten und daher glaubwürdigen Corporate Identity.

 Grundlage des BKMS®-basierten Integritätsmanagements ist ein Integritätsprogramm, das aus mehreren Bausteinen besteht. Diese fördern maßgeblich die erfolgreiche Implementierung und Wirkungsentfaltung von BKMS®: 

  1. Klärung und Festlegung des gewollten Verhaltens im Unternehmen:

a)      Sofern noch nicht vorhanden, wird eine Ergänzung von Vision, Mission und Geschäftspolitik (policies & strategies) um ethische Werte und Selbstverpflichtungen vorgenommen;

b)      Entwicklung eines Verhaltenskodex (Code of Conduct), der Handeln und Verhalten an ethischen Prinzipien orientiert, Erwartungen an den Einzelnen festhält und den Umgang mit integritätsrelevanten Fragen im Unternehmen festlegt;

c)      gegebenenfalls Ableitung von bereichsspezifischen Leitlinien/ Richtlinien.

  1. Einführung und Kommunikation dieser integritätsrelevanten Orientierungen nach innen und außen.
  1. Implementierung der integritätsrelevanten Orientierungen:

a)      Sensibilisierung und Schulung der Unternehmensangehörigen

b)      Integration in alle relevanten HR-Management-Prozesse (Recruitment, Assessment, Einführungsprogramme, Trainee- und Entwicklungsprogramme, Führungskräfteentwicklung und -bewertung, Personalent­wicklung etc.)

c)      Integration in alle vorhandenen Führungs- und Managementinstrumente (Zielvereinbarungen, Balanced Score Cards, Total Quality Management etc.). 

  1. Unterstützung der Umsetzung und Einhaltung der vereinbarten Regeln, Verhaltens- und Werteorientierungen durch das BKMS® – Business Keeper Monitoring System.
  1. Institutionalisierung eines kontinuierlichen Evaluierungsprozesses zur Bewertung der erreichten Implementierungstiefe durch interne Self-Assessments und/ oder externe Audits nach dem Standard „WerteManagementSystem“ des Zentrums für Wirtschaftsethik (ZFW).

 

Grundprinzip BKMS®: Best Practice des Integritäts-Controllings

In den USA kommen vergleichbare Ethik- und Integritäts-Managementsysteme schon seit vielen Jahren zum Einsatz und sind dort gegenwärtig fester Bestandteil der Risiko­prävention im Wirtschaftsalltag.

Die US-amerikanischen Erfahrungen haben klar gezeigt, dass rein auf Regeleinhaltung („compliance“) angelegte Systeme deutlich weniger erfolgreich sind als Ansätze, die auf die Entwicklung eines integritätsförderlichen Klimas und einer ent­sprechen­den Unternehmenskultur zielen. Ein bewusst gestaltetes Werte­management („management of“ und „management by“ values), das auch ethische und zwischen­menschliche Werte umfasst, hat sich hierbei als besonders tragfähig er­wiesen.

 Als Instrument zur Überprüfung der Einhaltung firmeneigener Integritäts-Orientierungen und gesetzlicher Vorgaben wurden in der Vergangenheit

        Telefon-Hotlines eingerichtet.

Das Problem der Hotlines bestand jedoch darin, dass:

         keine  Anonymitätswahrung durchgängig möglich war sowie

         keine Kontaktherstellung und -weiterführung mit dem Informationsgeber zur Fallkonkretisierung realisierbar war.

Ombudsleute bedeuten für den Informationsgeber die Aufgabe der absoluten Anonymität.

Das Business Keeper Monitoring System bietet die Lösung dieses Problems, indem es die Anonymitätswahrung der Informationsgeber garantieren kann und dabei gleichzeitig einen weiterführenden Dialog ermöglicht. Zudem werden durch den Einsatz des BKMS-Bewertungssystems  alle eingehenden Meldungen auf Plausibilität und Relevanz geprüft und veredelt an das Unternehmens weitergeleitet.

Spezifische weitere Informationen zum Produkt Business Keeper Monitoring System (BKMS®) finden Sie auf der Website der Business Keeper AG unter www.business-keeper.com.

 

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