
Wissensmanagement ist
ein Veränderungsprozess, der die Bereitschaft aller Beteiligten voraussetzt,
an diesem Prozess aktiv mitzuwirken. Es ist kein "Elitekonzept", das nur von
auserwählten Führungskräften gelebt werden darf. Der Wissensimplementierung
kommt daher große Bedeutung zu, denn sie ist es, die ein einheitliches Bewusstsein über
die Bedeutung der Ressource "Wissen" bei allen Mitarbeitern Ihres Unternehmens
schafft und die Akzeptanz gegenüber den Veränderungen erhöht, die die Einführung des
Wissensmanagements mit sich bringt. Letztlich erhöht sie die Innovationskraft und
fähigkeit Ihres Unternehmens.
| 1.
Verständnis schaffen |
2.
Wissen nutzen und teilen |
| Das
Wissensunternehmen zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es gemeinsame
Wertvorstellungen der Mitarbeiter schafft. Die gemeinsamen Werte ermöglichen die
Zusammenarbeit von Mitarbeitern in wechselnden Projekten. Sie verkörpern implizites
Wissen und erleichtern den Umgang miteinander. Sie werden identifiziert, formuliert und in
das Unternehmensleitbild integriert. Die Werte der Mitarbeiter und die Bedeutung des
Wissens für das Unternehmen werden damit im Unternehmensleitbild verankert. |
Ein
einheitliches Verständnis über die Bedeutung der erfolgsversprechenden Ressource
"Wissen" als Innovationsquelle genügt jedoch nicht. Wichtig ist auch die
Bereitschaft, Wissen zu nutzen und zu teilen. Geeignete Anreizsysteme fördern die
Bereitschaft der Mitarbeiter, Wissen zu nutzen und zu teilen. |
| 3.
Werte leben |
 |
| Wichtig
ist nicht nur, dass die definierten Werte nicht nur auf einem Papier stehen: sie
müssen auch gelebt werden. Und zwar von der Führungsspitze, den Führungskräften und
allen Mitarbeitern gleichermaßen. Um die Werte täglich zu leben, ist es sinnvoll, das
erwartete Verhalten der Mitarbeiter und Führungskräfte explizit zu beschreiben und ihr
Ist-Verhalten an dieser Soll-Vorstellung zu messen. |
 |
 |
|
 |